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Weltklimakonferenz muss Regelungen für den globalen Klimaschutz entwickeln

03.11.2017

Beschlüsse des Klimaabkommens von Paris transparent und vergleichbar umsetzen

Vom 6. – 17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz (COP 23) statt. Hierzu erklärt die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött:

 

Auf der Pariser Weltklimakonferenz im Dezember 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches und weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt. Das Paris-Abkommen ist ein Meilenstein für den globalen Klimaschutz.

 

Jetzt wird es konkret. Denn es geht darum, dieses Abkommen mit ganz konkreten, für alle Staaten gleichen und verbindlichen Umsetzungsregeln für die nationalen Klimaziele zu unterlegen. Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Umsetzung der jeweiligen nationalen Klimaziele sind die Grundlage für den Erfolg aber auch die Akzeptanz globaler Klimapolitik. Die COP 23 (Conference of the Parties) in Bonn muss die Grundlagen schaffen, damit diese Regelungen, wie geplant, auf der Weltklimakonferenz im nächsten Jahr beschlossen werden können.

 

Wir sind davon überzeugt, dass gerade das Zusammentreffen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wichtige Impulse für konkrete, klimapolitische Maßnahmen auch auf nationaler Ebene geben wird. Die Klimakonferenz soll eine Austauschplattform für konkrete Klimaschutzaktivitäten sein. Deutschland als Gastgeber ist gefordert, die Herausforderungen aufzuzeigen und Lösungen zu entwickeln, damit anspruchsvoller Klimaschutz, dynamische Wirtschaftsentwicklung und eine sichere Energieversorgung für Bürger und Unternehmen gleichermaßen erreicht werden können.

 

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