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Quartiere müssen stark sein

18.08.2017

Gelder aus Investitionspakt: Dött fordert Stadt auf, Projekte zu entwickeln

Noch in diesem Jahr startet das Bundesbauministerium den neuen Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier". „Jährlich 200 Millionen Euro sollen bis 2020 in den Erhalt und den Ausbau der sozialen Infrastruktur gesteckt werden", kündigt Marie-Luise Dött an: „Ziel ist die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes und der Integration in den Städten und Gemeinden."

 

Die Oberhausener CDU-Bundestagsabgeordnete hofft, dass sich die Stadt Oberhausen „mit geeigneten Projekten um Gelder aus dem Investitionspakt bewerben wird": „Es geht um beispielsweise Schulen, Bibliotheken und Kindergärten, aber auch Quartiertreffs können entwickelt werden.“ Dött betont, dass nicht nur für junge Menschen und junge Familien die Stärkung der Quartiere von hoher Bedeutung sei: „Ältere Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem sozialen Umfeld wohnen bleiben. Um das zu ermöglichen, müssen Quartiere stark sein."

 

Enttäuscht zeigt sich die umwelt- und baupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion darüber, dass „die geplante Förderung des Wohnungsneubaus und der energetischen Sanierung am Widerstand der SPD gescheitert ist": „Ich empfinde das als verantwortungslos. Wir können unsere Ziele nicht allein durch sozialen Wohnungsbau erreichen. Und wir brauchen einen Schub bei der energetischen Sanierung von Eigenheimen."

 

Mit dem Bau von 350 000 Wohnungen jährlich will die Bundesregierung deutschlandweit den angespannten Wohnungsmarkt entlasten. Die CDU/CSU stellt in Berlin gemeinsam mit der SPD die Regierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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