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Globales Abkommen gegen Plastikmüll in den Weltmeeren ist dringend erforderlich

11.03.2019

„Abfälle und gerade Plastikabfälle sind ein globales Problem. Deshalb brauchen wir einen möglichst umfassenden und verbindlichen internationalen Rechtsrahmen zur Müllvermeidung und zum Schutz der Meere. Deutschland hat die Reduzierung der Meeresvermüllung im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit z.B. bei den G7- und bei den G20-Treffen auf die Tagesordnung gesetzt. Wir müssen jetzt gemeinsam mit unseren europäischen Partnern agieren und weiter intensiv für einen globalen Handlungsrahmen werben. Diese Offensive muss jetzt auf der UN-Konferenz in Nairobi Fahrt aufnehmen.

 

Gleichzeitig ist es wichtig, das Thema stärker in der Entwicklungszusammenarbeit zu berücksichtigen. Denn ein großer Teil der Abfälle in den Meeren kommen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Wir haben im Haushalt 2019 rund 50 Millionen Euro speziell für diese Zusammenarbeit bereitgestellt. Mit Partnern aus der Wirtschaft, die Projekte mit finanzieren und mit umsetzen, können wir schnell konkrete Vorhaben zum Aufbau von Abfallsammel- und Verwertungssystemen starten.“

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