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Eigenheimbau erleichtern

14.12.2016

Immobilienkreditrichtlinie entschärfen und Wohneigentum fördern

Die Bundesregierung plant, die Umsetzung der Immobilienkreditrichtlinie zu entschärfen, um mehr Menschen den Zugang zu Wohneigentum zu ermöglichen. Hierzu erklärt die Baupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Marie-Luise Dött:

 

„Die überzogene Umsetzung der europäischen Vorgaben hat zu unnötig hohen Hürden für bauwillige Familien geführt. Wir sind froh, dass die Bundesregierung dies erkannt hat und nun handeln will.

 

Die Baupolitik bemüht sich, die Rahmenbedingungen für den Wohnungsneubau zu optimieren. Wir brauchen eine Steigerung des Wohnungsbaus auf ca. 350.000 bis 400.000 neue Wohnungen jährlich. Eine feste Planungsgröße ist dabei auch ein hoher Anteil von neu gebauten Eigenheimen und selbst genutzten Eigentumswohnungen.

 

Alle die Wohneigentum erwerben wollen und die finanziellen Vorrausetzungen bisher erfüllt haben, sollen das auch in Zukunft können. Bauwillige brauchen eher mehr Unterstützung als neue staatliche Hürden.

 

Die geplante Korrektur der Immobilienkreditrichtlinie sollte darüber hinaus zum Anlass genommen werden, dem selbstgenutzten Wohneigentum im Rahmen der Bau- und Wohnungspolitik der Bundesregierung mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Durch eine Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums könnte der Wohnungsbau deutlich erfolgreicher angekurbelt werden als bisher. Die begonnene Diskussion um die Einführung eines Baukindergeldes, um Freibeträge bei der Grunderwerbssteuer und um Bürgschaftsprogramme des Bundes für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum, ist der richtige Ansatz. Selbstgenutztes Wohneigentum ist eine gute Altersvorsorge und ein wichtiger Baustein einer starken Familienpolitik.“

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