Dött ruft Jugendliche auf am Ideenwettbewerb zum Holocaust-Gedenktag teilzunehmen - Marie Luise Döett

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Dött ruft Jugendliche auf am Ideenwettbewerb zum Holocaust-Gedenktag teilzunehmen



Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat erneut ihren bundesweiten Jugendwettbewerb „denkt@g“ gestartet.

Seit dem 27. Januar (Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus) sind Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren aufgerufen, sich multimedial mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur zu beschäftigen. Auch Beiträge zu aktuellen Fragen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind willkommen. Die Teilnehmenden können ihre Projekte und Webseiten bis zum 31. Oktober 2020 einreichen. Die Gewinner werden von der Konrad-Adenauer-Stiftung bei einer großen Preisverleihung im Januar 2021 in Berlin ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier: denktag.de.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Schirmherr des „denkt@g“-Wettbewerbs, Prof. Dr. Norbert Lammert, erklärte dazu: „Geschichte vergeht nicht, sondern ist die Voraussetzung der Gegenwart; der Umgang mit ihr prägt die Zukunft jeder Gesellschaft. Das gilt insbesondere auch für unsere Geschichte. Je weiter aber der Holocaust in die Vergangenheit rückt, je weniger Zeitzeugen leben und je mehr Menschen in unserer Gesellschaft leben, die andere kulturelle Wurzeln und eine andere Sozialisation haben, desto wichtiger wird es, das Bewusstsein für die besondere geschichtliche Verantwortung Deutschlands wachzuhalten. Das ist nicht nur eine Aufgabe des Staates, sondern seiner Bürgerinnen und Bürger, letztlich von jedem Einzelnen.“