Berlin aktuell: Zukunft Europas - Marie Luise Döett

Telefon: 030 / 227 - 73700  --  marie-luise.doett@bundestag.de

Berlin aktuell: Zukunft Europas



Die Kanzlerin bezeichnete die Folgen der Pandemie als „größte Herausforderung in der Geschichte Europas“. Wie sie bewältigt werde, entscheide über den Wohlstand der Bürger und über Europas Rolle in der Welt. Deshalb sei es auch für die Bundesregierung eine immense Herausforderung, mitten in der Pandemie die EU-Ratspräsidentschaft zu übernehmen. Man müsse die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Krise bewältigen, gleichzeitig aber auch Europa widerstandsfähiger und zukunftsfähiger machen. Das gelte nicht minder für zwei weitere große Umbrüche: den Klimawandel und die Digitalisierung.

Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zog die Lehre aus der Corona-Krise, dass Europa „auf eigenen Beinen stehen", seine Abhängigkeiten reduzieren müsse. Europa müsse den Willen haben, „aktiver Spieler" auf der Welt zu sein und „nicht Spielball zwischen den Machtzentren". Damit Europa souverän werde, brauche man eine „Agenda für den Aufbruch". Um diesen Aufbruch zu gestalten und aus der Krise zu kommen, will die EUin Verbindung mit ihrem siebenjährigen Haushaltsplaneinen Wiederaufbaufondsauflegen, aus dem die von der Corona-Pandemie am stärksten betroffenen Mitgliedsländer unterstützt werden.

Das gesamte Dokument: Berlin aktuell: Zukunft Europas